Die auf 20 Monate angelegte Initiative zielt darauf ab, Frauen und Mädchen im ländlichen Oberägypten durch die Verbesserung ihrer digitalen Kompetenz, Sicherheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber geschlechtsspezifischer Gewalt im Zusammenhang mit Technologie zu stärken. Das Projekt bezieht gleichzeitig Männer und Jungen ein, um ein kollektives Verantwortungsbewusstsein für die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern. Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören Workshops zur digitalen Kompetenz, Dialoge in der Gemeinschaft, Sensibilisierungskampagnen, Kapazitätsaufbau für zivilgesellschaftliche Organisationen und Online-Interessenvertretung. Durch diese Maßnahmen will das Projekt technologiegestützte geschlechtsspezifische Gewalt reduzieren, die digitale Kluft zwischen den Geschlechtern schließen und ein sichereres, integrativeres digitales und gesellschaftliches Umfeld fördern.
Projektziele
Unser Projekt verfolgt die folgenden Ziele:
- Überwindung der digitalen Kluft zwischen den Geschlechtern im ländlichen Oberägypten.
- Bekämpfung technologiegestützter geschlechtsspezifischer Gewalt (TFGBV).
- Stärkung der digitalen Kompetenz, der Online-Sicherheit und der Resilienz von Frauen und Mädchen.
- Beziehen Sie Männer und Jungen ein, um gesellschaftliche Normen zu verändern und die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern.
- Aufbau von Kapazitäten zivilgesellschaftlicher Organisationen für Interessenvertretung, Sensibilisierung und Unterstützungsdienste.
Zielgruppe(n)
- Frauen und Mädchen im Alter von 18 bis 30 Jahren in ländlichen und marginalisierten Gemeinden.
- Männer und Jungen im Alter von 18 bis 30 Jahren, um die kollektive Verantwortung für die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern.
- Zivilgesellschaftliche Organisationen (CSOs) und Gemeindevorsteher, um ein breiteres Engagement der Gemeinschaft zu ermöglichen.
Geplante Ergebnisse/Erfolge
- 1.470 junge Menschen verfügen über digitale Kompetenzen und Kenntnisse zur Prävention von TFGBV.
- 28 Mitarbeiter von zivilgesellschaftlichen Organisationen und 21 Gemeindevorsteher wurden in geschlechtersensibler Interessenvertretung, digitaler Sicherheit und Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt in der Familie geschult.
- In sieben Provinzen wurden Aufklärungskampagnen durchgeführt, um eine sichere Nutzung digitaler Medien zu fördern.
- Netzwerke von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Gemeindevorstehern und staatlichen Institutionen, die zur Unterstützung langfristiger Initiativen zur Gleichstellung der Geschlechter eingerichtet wurden.
- Evidenzbasierte Forschung und digitale Medienanalyse als Grundlage für künftige Maßnahmen.
- Nachhaltiger Kapazitätsaufbau, Sicherstellung lokaler Eigenverantwortung und fortgesetzte Interessenvertretung über die Projektlaufzeit hinaus.



