Im Rahmen des SAFE-Projekts haben wir in Berlin zwei Storytelling Rooms eingerichtet – Räume, in denen junge Menschen ihre persönlichen Erfahrungen mit Krieg, Vertreibung und alltäglichen Herausforderungen austauschen konnten. An den Sitzungen nahmen Personen teil, die nach Beginn der russischen Invasion im Februar 2022 nach Deutschland gekommen waren.
Die Sitzungen konzentrierten sich auf Erfahrungen mit Vertreibung, Anpassung und Teilhabe an der deutschen Gesellschaft. Unter Verwendung traumasensibler Moderationsmethoden zeichneten die Teilnehmenden ihren persönlichen Weg seit ihrer Ankunft in Deutschland nach und reflektierten über Momente der Zugehörigkeit, Missverständnisse und Unterstützung. Das Format kombinierte individuelle Reflexion (Zeitleisten, Metaphern) mit kollektivem Dialog und kreativem Ausdruck. Die Erkenntnisse aus den Berliner Sitzungen unterstrichen die Bedeutung von Sprachzugänglichkeit, gegenseitiger Unterstützung und der Rolle von Jugendinitiativen für die Integration.
Die in Berlin gesammelten anonymisierten Geschichten fließen in die internationale Analyse aller Partnerländer ein. Gemeinsam mit unserem Konsortium nutzen wir diese Erkenntnisse, um praktische Methoden und Empfehlungen für Jugendarbeiter zu entwickeln, die heterogene Gruppen von kriegsbetroffenen Jugendlichen betreuen.



