International
14.11.2024

Einsatz von Peacegame zur Unterstützung nationaler Strategien zur Friedenskonsolidierung

CRISP förderte einen von AI unterstützten Peacegame-Prozess zur Unterstützung der Bemühungen einer europäischen Regierung, ihre Strategie zur Friedenskonsolidierung in einer konfliktbetroffenen Region zu gestalten.

Die Simulation brachte wichtige institutionelle Akteure und Experten zu einer interaktiven Sitzung zusammen, die es ihnen ermöglichte, in einem sicheren und strukturierten Umfeld Annahmen zu testen, potenzielle Risiken zu untersuchen und strategische Ansätze zu verfeinern.

Das in enger Absprache mit dem Planungsteam der Regierung entworfene Szenario spiegelte die relevanten geopolitischen Dynamiken und Stakeholder-Konstellationen wider und half den Teilnehmern bei der Bewältigung von Herausforderungen wie der zeitlichen Abfolge von Interventionen, der Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und der Steuerung der langfristigen Auswirkungen. Ein auf den Kontext zugeschnittener KI-Berater ergänzte die Simulation, indem er den Teilnehmern in Echtzeit Zugang zu relevanten Vereinbarungen, Verfahrensanleitungen und thematischem Fachwissen - auch zu Governance und Übergangsjustiz - verschaffte.

Dieses Format ermöglichte einen abteilungsübergreifenden Austausch, deckte blinde Flecken in frühen Planungsphasen auf und förderte ein gemeinsames Verständnis der künftigen Prioritäten. Peacegame erwies sich als wirksames Instrument für die kollektive Reflexion, insbesondere in einem Umfeld, in dem es bei der herkömmlichen Politikentwicklung oft an Raum für Iteration und Echtzeit-Feedback fehlt.