Workshop
23.11.2025

Stärkung des sozialen Zusammenhalts im Osten des Tschad: CRISP schließt erste Phase des RECOS-Projekts ab

CRISP schließt die erste Phase des RECOS-Projekts im Osten des Tschad erfolgreich ab. Ein Validierungsworkshop und Diskussionen mit verschiedenen Akteuren treiben den Fortschritt in Richtung dauerhafter Frieden und Resilienz für Flüchtlinge, Rückkehrer und Aufnahmegemeinschaften voran.

CRISP hat die erste Phase der Konfliktanalyse für das RECOS-Projekt im Osten des Tschad erfolgreich abgeschlossen und damit einen wichtigen Schritt zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in einer Region getan, die stark vom anhaltenden Konflikt im Sudan betroffen ist. Der Validierungsworkshop am 29. Juli 2025 bot den wichtigsten Interessengruppen die Gelegenheit, die Ergebnisse zu überprüfen und zu genehmigen. Er wurde in einem hybriden Format durchgeführt, an dem lokale Behörden, nationale Organisationen und Gemeindevorsteher teilnahmen.

Nach dem erfolgreichen Workshop nahm CRISP am 17. September 2025 an einem Multi-Akteurs-Workshop teil, an dem Vertreter der Europäischen Kommission, des UNDP und anderer regionaler Akteure, die an dem Projekt beteiligt sind, teilnahmen. Dieser Workshop unterstrich erneut das Engagement für den Aufbau eines dauerhaften Friedens und der Widerstandsfähigkeit unter den Aufnahmegemeinschaften, Flüchtlingen und Rückkehrern im Osten des Tschad.

Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Herausforderungen anzugehen, denen sich die Gemeinden in der Provinz Ouaddaï gegenübersehen, wo die Spannungen zwischen Flüchtlingen, Rückkehrern und Aufnahmegemeinden aufgrund von Ressourcenkonflikten und begrenzter Infrastruktur eskaliert sind. In der ersten Phase, die nur drei Wochen dauerte, lag der Schwerpunkt auf der Durchführung einer umfassenden Analyse der Konfliktdynamik. Diese Analyse identifizierte die wichtigsten Ursachen für Spannungen, darunter Landstreitigkeiten, Ressourcenkonflikte und geschlechtsspezifische Gewalt, und hob bestehende Mechanismen zur Konfliktbewältigung hervor.

Die Konfliktanalyse wird die nächsten Schritte des RECOS-Projekts leiten und sicherstellen, dass künftige Maßnahmen konfliktsensibel sind und auf die sich wandelnde Dynamik in der Region reagieren. Durch die Einbindung lokaler Gemeinschaften, darunter Frauen und Jugendliche, zielt das Projekt darauf ab, ein friedliches Zusammenleben zu fördern, Resilienz aufzubauen und letztlich den sozialen Zusammenhalt angesichts der anhaltenden Herausforderungen zu stärken.