Project Update
10.09.2025

Neue Studie: Konfliktbearbeitung mit Kindern und Jugendlichen

Welche Methoden haben sich in der Kinder- und Jugendarbeit besonders bewährt – und wie können diese in virtuelle Trainings übertragen werden? Unsere neue Desk Study liefert Antworten und stellt internationale Best Practices vor.

Im Rahmen unseres Projekts „Virtuelle Konfliktbearbeitung – praxisnahe Schulung durch KI-unterstützte VR-Simulationen“ haben wir eine umfassende Desk Study zu internationalen Good Practices im Bereich Konfliktmanagement durchgeführt. Ziel war es, erfolgreiche Ansätze aus aller Welt zu identifizieren und zu prüfen, welche sich in immersive VR-Trainingsmodule für die Jugendarbeit übertragen lassen.

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Die Studie analysiert sowohl klassische Methoden der Konfliktbearbeitung – wie Mediation, Peer-to-Peer-Ansätze oder theaterpädagogische Übungen – als auch innovative digitale Formate. Ein besonderes Augenmerk lag darauf, Methoden auszuwählen, die praxisnah, niedrigschwellig und direkt im pädagogischen Alltag anwendbar sind. Ergänzend wurden wissenschaftliche Studien und Evaluierungen berücksichtigt, um die Wirksamkeit der einzelnen Ansätze zu belegen.

Die Ergebnisse der Desk Study bilden die inhaltliche Grundlage für die Entwicklung unserer ersten VR-Trainingsmodule. So stellen wir sicher, dass die Simulationen nicht nur technologisch innovativ, sondern auch pädagogisch fundiert und evidenzbasiert sind. Gleichzeitig knüpfen wir an die Bedarfe von Lehrkräften, Sozialarbeiter:innen und weiteren Multiplikator:innen an, die in einer bundesweiten Umfrage erhoben wurden.

Mit der Kombination aus Best Practices und partizipativer Bedarfsanalyse schaffen wir den Rahmen, um VR-Trainings zu entwickeln, die praxisnah, wirksam und nachhaltig zur Stärkung von Konfliktkompetenzen in Schulen und Jugendarbeit beitragen.